Der Kaminkehrer: Ihr Sicherheits-, Umwelt- und Energieexperte

IHR KAMINKEHRERMEISTER UND ENERGIEBERATER

MARKUS KNOTHE

Neu ist:


  • die Änderung des Schornsteinfegergesetzes

  • das neue Schornsteinfeger-Handwerksgesetz - SchfHwG

  • der Feuerstättenbescheid

  • die "Bundes" Kehr- und Überprüfungsordnung und dadurch bedingt die Änderung der Gebührenstruktur

  • die 1. Bundes-Immissonsschutzverordnung - 1. BImSchV


Die Neuregelung des Schornsteinfegerwesens durch die Bundesregierung war erforderlich, um den Anforderungen zur Niederlassungs- und Dienstleistungsfreiheit in der europäischen Gemeinschaft gerecht zu werden.

Das bisher geltende Schornsteinfegergesetz wurde umfassend geändert und wurde nach einer Übergangszeit zum Ende des Jahres 2012 außer Kraft gesetzt.

Mit Wirkung vom 29. November 2008 war das neue Schornsteinfeger-Handwerksgesetz teilweise gültig und löste seit dem 1. Januar 2013 die bisherigen gesetzlichen Regelungen ab.

Die neuen Regelungen dienen insbesondere der Erhaltung der Betriebs- und Brandsicherheit sowie dem Umweltschutz, dem Ziel der Energieeinsparung und dem Klimaschutz.

Durch den technischen Forschritt bei den zentralen Feuerungsanlagen über die letzten Jahrzehnte hat der Schutzzweck der Betriebs- und Brandsicherheit in den Augen vielerr Haus- und Wohnungseigentümer etwas an Bedeutung verloren.

In letzter Zeit steigen jedoch die Brand- und Schadensfälle deutlich an. Eine Vielzahl von Rauchbeschwerden und die EU-Feinstaubrichtlinie haben den Gesetzgeber veranlasst, die 1. BImSchV deutlich zu verschärfen und neue Betreiberpflichten eingeführt.

 

Verantwortung neu geregelt

 

Eigentümer sind auch künftig verpflichtet, ihre kehr- und überprüfungspflichtigen Anlagen fristgerecht kehren und überprüfen sowie die nach der Verordnung über kleine und mittlere Feuerungsanlagen - 1. BImSchV - vorgeschriebenen Messungen durchführen zu lassen.

Bisher lag die Verantwortung für die an Feuerstätten und Abgasanlagen notwendigen Arbeiten beim Bezirksschornsteinfegermeister. Nach dem neuen Gesetz wird diese Verantwortung auf die Hausbesitzer übertragen und verpflichtet diese, die erforderlichen Arbeiten fristgerecht durchführen zu lassen. Erfolgt dieser Nachweis nicht, wird eine gebührenpflichtige Ersatzvornahme durch den Kehrbezirksinhaber durchgeführt.

 

Neue Kehr- und Überprüfungsordnung

 

Zum 1. Januar 2010 trat die neue bundeseinheitliche Kehr- und Überprüfungsordnung in Kraft. Dadurch ändern sich für Sie die Fristen zur Durchführung von Schornsteinfegerarbeiten und die Struktur der Gebührenberechnung.

Nur für den sogenannten Hoheitsbereich sind auch zukünftig Gebühren festgelegt.

 

Feuerstättenschau

 

Nach dem neuen Schornsteinfegerhandwerksgesetz führt Ihr Bezirksschornsteinfegermeister im Rhythmus von 3 bis 4 Jahren eine umfassende Feuerstättenschau durch und prüft die Brand- und Betriebsssicherheit Ihrer Feuerstätten und Heizungsanlagen.

Sie erhalten danach einen Feuerstättenbescheid, der festlegt, welche Reinigungs- und Überprüfungstätigkeiten zur Sicherstellung der Betriebs- und Brandsicherheit regelmäßig und in welchen zeitlichen Abständen an den Feuerungs- und Lüftungsanlagen von einem qualifizierten Schornsteinfegerbetrieb ausgeführt werden müssen.

 

Feuerstättenbescheid

 

Durch den vom Gesetzgeber vorgeschriebenen Feuerstättenbescheid wird gegenüber den Eigentümern von Grundstücken und Räumen festgesetzt, welche Schornsteinfegerarbeiten an welchen Anlagen nach der jeweiligen Kehr- und Überprüfungsordnung sowie der 1. BImSchV durchzuführen sind und innerhalb welchen Zeitraums dies zu geschehen hat (§ 14 Abs. 2 SchfHwG).

Bei einer Wohnungseigentümergemeinschaft ist der Feuerstättenbescheid an die Gemeinschaft der Wohnungseigentümer, d.h. an den Verwalter, zu richten (§ 10 Abs. 6, § 27 Abs. 2 Nr. 1 Wohnungseigentumsgesetz), wenn die Anlage sich auf die Räume der Wohnungseigentümergemeinschaft insgesamt erstreckt.

 

Lockerung des Kehrmonopols

 

Bisher versorgte ein zuständiger Bezirksschornsteinfegermeister alle Kunden seines Kehrbezirks mit sämtlichen Leistungen rund um Feuerstätten und Abgasanlagen. Das neue Schornsteinfeger-Handwerksgesetz sieht vor, dass Kunden jeden zugelassenen Schornsteinfegerbetrieb mit Reinigungs-, Mess- und Überprüfungsaufgaben beauftragen können. Diese Betriebe müssen im Schornsteinfegerregister der BAFA geführt sein.

 

Qual der Wahl

 

Sie können die Arbeiten wie bisher von Ihrem Bezirksschornsteinfeger ausführen lassen. Vorteil, es fallen für Sie keine weiteren Formalitäten an und wir erledigen alle vorgegebenen Tätigkeiten ohne großen Bürokratismus und mit der vorhandenen Ortskenntnis.

 

"Bevollmächtigter Bezirksschornsteinfeger"

 

So heißt seit 2013 der Bezirkskaminkehrermeister.

Er ist ab diesem Zeitpunkt ausschließlich für die Abnahmen an Feuerungsanlagen nach dem Baurecht, anlassbezogene Überprüfungen, für die Feuerstättenschau und das Führen des Kehrbuchs mit Kontrolle über die Durchführung der vorgeschriebenen Tätigkeiten durch einen Mitbewerber, zuständig.

Bleibt also in allen Fragen der Sicherheit, des Brandschutzes, des Umweltschutzes und der Energieeinsparung Ihr unabhängiger Partner. Sofern Sie aber die Arbeiten der nach der Kehr- und Überprüfungsordnung vorgeschriebenen Tätigkeiten nicht ihm, sondern einem Mitbewerber übertragen haben, hat er zur Kontrolle die Durchführung in einem Kehrbuch zu dokumentieren.

 

Nebentätigkeitsverbot aufgehoben


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Durch die Aufhebung des Nebentätigkeitsverbots ist der Schornsteinfeger künftig nicht mehr nur auf die klassischen Schornsteinfegertätigkeiten beschränkt.

 

Weitere Informationen erhalten Sie auf dieser Homepage oder über ein persönliches Gespräch. Rufen Sie mich einfach an.

ICH betreue Sie kompetent, umfassend und berate neutral.

ICH bin für Sie da.





Bundesland: Bayern
- Zentralinnungsverband (ZIV) -

Markus Knothe

Kaminkehrermeister
Am Haslach 6
93180 Deuerling
Tel.: (09498) 3133
Fax.: (09498) 905545
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